Erste Änderungen nach einer frischen WordPress Installation

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Du hast WordPress neu installiert. Was ist jetzt zu tun? Generell läuft immer wieder die gleiche Prozedur ab. Einstellungen werden geändert, Themes, die für das Projekt passen werden installiert und wichtige Plugins hinzugefügt. Eine Anregung, diesen Ablauf in Worte zu fassen, den habe ich bei CSS-Tricks von Chris Coyier gefunden.

Benutzer Angaben ändern

Entferne das “admin” account

Das stimmt! Das ist keine schöne Sache, wenn der Autor des Blogs später mit dem Namen “admin” auf den Beiträgen erschein. Also geht man wie folgt vor um hier mit seinem eigenen Namen zu erscheinen:

Gehe zu der Sektion User und richte ein neues Konto mit den Admin-Rechten ein. Dann melde dich ab und daraufhin gleich darauf mit dem neuen Konto wieder an.

Jetzt gehe wieder in den Bereich User und lösche das alte Default Konto “admin”. Du kannst es auch bestehen lassen, nur muss man in Zukunft darauf achten, dass man sich nicht mehr mit diesem anmeldet um bei den zukünfigen Artikeln oder Beiträgen nicht wieder als “admin” zu erscheinen.

Füge weitere Autoren hinzu

Wenn man schon zu Beginn des neuen Projektes weis, dass man nicht der einzige Autor auf dem Blog sein wird, dann kann man jetzt gleich zu Beginn diese mit den entsprechenden Rechten einrichten.

Einstelungen

Jetzt ist es auch Zeit, durch die einzelnen Einstellungen zu gehen und die Parameter nach den eigenen Vorstellunge einzustellen. Dies sind im Allgemeinen Dinge wie die Überschrift, das Datumsformat oder die Zeitzone. Es gibt aber auch Einstellungen, die sind sehr wichtig.

Permalinks

Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Parameter. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man erst nach Monaten merkt, dass die Einstellung http://deineDomain.de/?p=145 nicht die richtige war und das nun ändern möchte. Es ist zwar kein Problem, dies nachträglich zu ändern, denn WordPress kann diese nachträglich Änderung verarbeiten, aber das hatte großen Einfluss auf die Suchmaschinen. Halte den Eintrag auf jeden Fall so kurz wie möglich.

Es gibt ja eine recht große Auswahl an grundsätzlichen Einstellungen. Aber vielleicht magst auch du die folgende wählen:

Bild-13 in Erste Änderungen nach einer frischen WordPress Installation

Kommentare

Kommentare sind etwas schönes. Aber man muss auch hier eine Entscheidung treffen, die den weiteren Verlauf des Blogs beeinfluss. Müssen sich Personen vorher anmelden? Sollen alle Kommentare erst durch den Admin freigegeben werden? Dürfen erst weitere Kommentare nach dem ersten guten Kommentar gegeben werde?

Eine weit größere Gefahr kommt in diesem Bereich duch Spam auf einen zu. Diese kan man durch den Einsatz des Askimet Plugin bannen. Es muss also eine der ersten Handlungen beim Einrichten von WordPress sein, dieses Plugin zu aktivieren. Es macht wirklich einen super Job und hält die meisten Spam Einträge fern.

Plugins

Abhängig von der Nutzung des Blogs richtet man die Plugins ein. Aber es gibt eine gewisse Anzahl, die sollten so oder so eingerichtet werden.

Askimet

Wie eben schon erwähnt, sollte dieses Plugin auf keiner WordPress installation fehlen. Es hält den meisten Spam fern vom Blog. Aktiviere dieses Plugin. Nach der Aufforderung, dir den API Key zu holen, registriere dich bei WordPress.com und trage diesen Schlüssel ein. Ich verwende diesen Schlüssel schon seit Jahren und auf allen meinen Blogs.

izioSEO

Damit die Suchmaschinen hinsichtlich des Blogs auf dem Laufenden bleiben, sollte man dieses Plugin installieren. Je Seite werden Titel, META-Beschreibung und META-Keywords eingetragen und generieren einen Eintrag für die SEO. Machmal ein wenig aufwendig. Aber was nützt der beste Blog, wenn er nicht gefunden wird.

Theme

Ok. Das kann eine größere Aktion sein, bis man endlich das richtige Theme für seine WordPress Seite gefunden hat. Nicht jeder ist gleich in der Lage sein eigenes Theme zu erstellen und deshalb werden die meisten von uns wohl kostenlose vorgefertigte Themes verwenden.

Analytics

Auswertungen über die Seite sind äußerst wichtig um auf die Gewohnheiten der Besucher zu reagieren. Ich für meinen Teil habe Google Analytics genommen. Der Service bietet klasse Auswertungen jeder Art und das ganze ist einfach aufzurufen und zu analysieren. Melde dich einfach bei Gogle Analytics an und füge das neue Accout hinzu. Der Code, den man benötigt um quasi den Blog mit Analytics zu verbinden, der wird bei Google generiert. Diesen kannst du dann in den header.php oder in den footer.php einfügen. Viel Spass beim beobachten deiner Besucherzahlen.

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Michael Skirde

One Comment

  1. Man sollte das Adminkonto auf jeden Fall löschen bzw. (in der DB) umbenennen. Es ist ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko, wenn man den Benutzernamen eines Administrators kennt.

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