Die richtigen Lautsprecherboxen – Elac FS 127

Vor kurzen schrieb ich über die Auswahl der richtigen Lautsprecherbox für das Wohnzimmer. Nun ist die Wahl entschieden. Und es kam ganz anders als erwartet. Folgend ein kurzer Bericht.

Elac-fs-127 in Die richtigen Lautsprecherboxen - Elac FS 127Das Auswahlverfahren

Generell sollte es es ja eine größere Box sein als die Canton Plus X. Denn etwas mehr Volumen würde den gewünschten Klang geben. So ging die Auswahl mehr in Richtung B&W 685 und es war geplant, die Box auf ein Sideboard zustellen. Generell ist dies ja ok, aber aus Platzmangel und optischen Gründen ist dies wiederum  auch ausgeschlossen worden. Diese könnte man zwar auf Ständer montieren und neben das Sideboard stellen, aber auch dies ist Geschmacksache.

Der Gedanke lässt einen ja nicht los und so bin ich in den vergangenen Tagen in die verschiedenen Warenhäuser gegangen um nach Alternativen zu suchen. Und siehe da: Ein Standlautsprecher könnte passen. Doch welcher passt zu unser Einrichtiung und liegt in der Preisklasse, die Sinn macht?

Hinzu kam, das ich mich über verschiedene Hersteller und Modelle informieren und gleichzeitig auch einen Klangtest haben wollte. So bin ich in unserer Umgegend bei Hirsch+Ille gelandet. Hier gab es eine gute Auswahl und letztendlich fiehl die Auswahl wegen des Preises auf die Elac FS 127.  Mehr geht immer aber diese Box überzeugte uns im Klang und lag in der Referenzklasse bei 700 Euro pro Stück. Einziger Nachteil: Das günstige Angebot von 199 EUR/Stck. galt nur für eine Box in schwarzem Holz. Und sie sollte ja auch in das Wohnzimmer passen. Also sind wir auf dem Rückweg noch beim Mediamarkt in MA-Santhofen vorbei. Ich meinte ja, die hätten Boxen in einer solchen Preisklasse nicht. Aber weit gefehlt: Dort gab es die Elac FS 127 und dazu noch in edlem Titan Look.

Der Klangtest

Bei Mediamarkt im Klangstudio hörte sich die Elac jetzt wieder ein wenig anders an. Aber überall sind die räumlichen Verhältnisse eben unterschiedlich. Wobei uns dennoch der klare, nicht so basslastige Klang eher zusagt als der von einer Canton Box. Vielen Dank übrigens für den Mitarbeiter vor Ort, der sich genügend Zeit genommen hat, um uns die verschiedenen Modelle ausgiebig vorzuführen.

Die Wahl fiehl dann auf die Elac FS 127

Zur Auswahl stand auch die Elac FS 207, doch die klang auch in unseren Ohren durch den speziellen Höchtöner zu hart.

Zu Hause aufgestellt präsentierte sich die Eac FS 127 hingenen im Standlautsprecher Test in einem schicken Design in Glanzlackoptik und mit einer wertigen Verarbeitung. Das schlanke Gerät besitzt außerdem solide Anschlüsse.  Das Klangbild ist voluminös, klingt ausgewogen und sauber. Außerdemist der Ton plastisch und detailverliebt. Der  vorhandene Doppelbass arbeitet  präzise, ist kräftig und tief. Die Pegelreserven sind groß. Bei großen Hörabständen kann die Ortung ein wenig ungenau sein. Wir sind rundum zufrieden.

Technische Daten:

Abmessungen H × B × T: 978 × 235 × 330 mm
Bruttovolumen: 42,5 l
Gewicht: 16 kg
Prinzip: 2½-Wege, Bassreflex
Tieftöner: 2 × 140 mm AS Konus, (mag. geschirmt)
Bassreflex-Rohre: 2 × 60 mm
Hochtöner: 1 × HT 25 KST V Kalotte, (mag. geschirmt)
Empf. Verstärkerleistung bei Nennimpedanz: 30-180 W / Kanal
Trennfrequenz der Weiche: 550 / 2.500 Hz
Empfindlichkeit: 89 dB bei 2.83 V und 1 m
Nennimpedanz: 4 Ohm
passend für Verstärker (von … bis): 4 … 8 Ohm
Minimalimpedanz: 3,6 Ohm bei 200 Hz
Übertragungsbereich: 35 ··· 25.000 Hz
Nenn -/ Impulsbelastbarkeit: 80 / 120 W

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Michael Skirde

One Comment

  1. hallo michael,
    der kauf von lautsprechern ist grundsätzlich immer dann eine schwierige frage, wenn man nicht nach dem motto “form follow´s function”, sondern dieses gerät als störendes etwas betrachtet wird und daher in mini-format gekauft irgendwo untergebracht wir (du sagtest ja selbst, abstellort sideboard) und vielleicht durch irgendwelchen zierrat und tinneff von der lieben gattin getarnt wird, damit man nicht sieht, das hier ne kleene box steht.

    wenn man sich mal auf eine box fest gelegt hat (wie bei dir mit der elac), dann ist es natürlich immer ein anderer klang zu erwarten:
    > wenn die lautsprecher in einem anderem raum stehen. denn in jedem raum wird der schall anders reflektiert und kann in manchen fällen nicht unwesentlich zum hörklang beitragen bzw. auch nicht.
    > wenn man einen verstärker dranhängt mit einer anderen leistung kann auch einen wesentlichen beitrag leisten. den gerade wenn man in “zimmerlautstärke” richtig gut musik hören möchte, dann ist ein verstärker mit ausreichend power nicht verkehrt. an einen lautsprecher mit 100 watt sinus leistungsaufnahme sollte man also nicht unbedingt eine mini-anlage mit 15 watt ausgangsleistung dranhängen. meine erfahrungen *** hierzu zum schluss des kommentares
    >über qualität des verstärkers und die qualität der verwendeten kabel und deren querschnitte will ich hier nicht anfangen, denn das ist eine wissenschaft für sich.
    >ein klangentscheidender faktor ist vor allem auch der aufstellort und die art des aufstellens und hier sind wir wieder bei den zu beschallenden räumlichkeiten und da jeder raum anders sind hier auch wieder andere lösungen gefragt.
    >dann ist zu klären, was man hören möchte, will man die unplugget-dvd von den eagels mit hotel califonia hören und hören, als ob man im publikum in der dritten reihe sitzt oder dem neujahrskonzert der wiener philharmonikern in der ersten reihe? oder will man bei als begeisterter cineast den einen oder anderen film in kinoqualität auch zu hause gucken? hier sind wir an einen punkt angekommen, wo mir schon andere spezialisten gesagt haben, dass man hierzu zwei unterschiedliche lautsprechersysteme benötigt.

    ergo: wenn michael sich also für die elac entschieden hat, ist daraus zu schliessen, dass er gerne sich dem gepflegtem musikgenuss hingibt und somit sich mehr der problematik des perfektem “stereo-dreieck” stellen muss, statt der frage, wie man mit den zwei türmen die vier restlichen passenden boxen für den sorround raumklang findet (was ja schon bald doppelt so knifflig ist, wie die zwei elac zu finden).

    ***meine perfekte “boxen-konstellation” im sorround-modus waren mal zwei türme von infinity sm155 mit 300watt-sinus-aufnahme und als rear-boxen hatte ich die jbl contol 1g (ja liebe freunde, die mit der sofittenbirne, andere können gerne fragen, was das ist) und dem technics sa-ax6 als sorround-verstärker. die boxen hatten oben einen bändchenhochtöner, zwei 16er für die mitten und jeweils einen 43er-schüsselchen das nur bei tonträgern optisch in bewegung zu bringen waren mit stellen, die unter 25hertz gegangen sind (oft bei der musikrichtung trance zu finden) und daher bei filmen á la jurassic park-dinogestampfe sehr hilfreich gewesen. der raum war 5 mal 12 m gross und da es eine dachwohnung war bis in die höchste spitze 4,5m hoch, d.h. viel luft zum atmen für die zwei sm155 (ach ja, die dinger waren 155x60x50cm gros).

    noch fragen??

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