Vor kurzen schrieb ich über die Auswahl der richtigen Lautsprecherbox für das Wohnzimmer. Nun ist die Wahl entschieden. Und es kam ganz anders als erwartet. Folgend ein kurzer Bericht.
Das Auswahlverfahren
Generell sollte es es ja eine größere Box sein als die Canton Plus X. Denn etwas mehr Volumen würde den gewünschten Klang geben. So ging die Auswahl mehr in Richtung B&W 685 und es war geplant, die Box auf ein Sideboard zustellen. Generell ist dies ja ok, aber aus Platzmangel und optischen Gründen ist dies wiederum auch ausgeschlossen worden. Diese könnte man zwar auf Ständer montieren und neben das Sideboard stellen, aber auch dies ist Geschmacksache.
Der Gedanke lässt einen ja nicht los und so bin ich in den vergangenen Tagen in die verschiedenen Warenhäuser gegangen um nach Alternativen zu suchen. Und siehe da: Ein Standlautsprecher könnte passen. Doch welcher passt zu unser Einrichtiung und liegt in der Preisklasse, die Sinn macht?
Hinzu kam, das ich mich über verschiedene Hersteller und Modelle informieren und gleichzeitig auch einen Klangtest haben wollte. So bin ich in unserer Umgegend bei Hirsch+Ille gelandet. Hier gab es eine gute Auswahl und letztendlich fiehl die Auswahl wegen des Preises auf die Elac FS 127. Mehr geht immer aber diese Box überzeugte uns im Klang und lag in der Referenzklasse bei 700 Euro pro Stück. Einziger Nachteil: Das günstige Angebot von 199 EUR/Stck. galt nur für eine Box in schwarzem Holz. Und sie sollte ja auch in das Wohnzimmer passen. Also sind wir auf dem Rückweg noch beim Mediamarkt in MA-Santhofen vorbei. Ich meinte ja, die hätten Boxen in einer solchen Preisklasse nicht. Aber weit gefehlt: Dort gab es die Elac FS 127 und dazu noch in edlem Titan Look.
Der Klangtest
Bei Mediamarkt im Klangstudio hörte sich die Elac jetzt wieder ein wenig anders an. Aber überall sind die räumlichen Verhältnisse eben unterschiedlich. Wobei uns dennoch der klare, nicht so basslastige Klang eher zusagt als der von einer Canton Box. Vielen Dank übrigens für den Mitarbeiter vor Ort, der sich genügend Zeit genommen hat, um uns die verschiedenen Modelle ausgiebig vorzuführen.
Die Wahl fiehl dann auf die Elac FS 127
Zur Auswahl stand auch die Elac FS 207, doch die klang auch in unseren Ohren durch den speziellen Höchtöner zu hart.
Zu Hause aufgestellt präsentierte sich die Eac FS 127 hingenen im Standlautsprecher Test in einem schicken Design in Glanzlackoptik und mit einer wertigen Verarbeitung. Das schlanke Gerät besitzt außerdem solide Anschlüsse. Das Klangbild ist voluminös, klingt ausgewogen und sauber. Außerdemist der Ton plastisch und detailverliebt. Der vorhandene Doppelbass arbeitet präzise, ist kräftig und tief. Die Pegelreserven sind groß. Bei großen Hörabständen kann die Ortung ein wenig ungenau sein. Wir sind rundum zufrieden.
Technische Daten:
Abmessungen H × B × T: 978 × 235 × 330 mm
Bruttovolumen: 42,5 l
Gewicht: 16 kg
Prinzip: 2½-Wege, Bassreflex
Tieftöner: 2 × 140 mm AS Konus, (mag. geschirmt)
Bassreflex-Rohre: 2 × 60 mm
Hochtöner: 1 × HT 25 KST V Kalotte, (mag. geschirmt)
Empf. Verstärkerleistung bei Nennimpedanz: 30-180 W / Kanal
Trennfrequenz der Weiche: 550 / 2.500 Hz
Empfindlichkeit: 89 dB bei 2.83 V und 1 m
Nennimpedanz: 4 Ohm
passend für Verstärker (von … bis): 4 … 8 Ohm
Minimalimpedanz: 3,6 Ohm bei 200 Hz
Übertragungsbereich: 35 ··· 25.000 Hz
Nenn -/ Impulsbelastbarkeit: 80 / 120 W
